Ängste

Angst
Ängste an sich sind zunächst nichts negatives. Angst allgemein ist eine sinnvolle Erfindung der Natur. Sie soll uns vor Gefahren und Verletzungen schützen. Bekommt eine Angst aber immer mehr „Macht“ über uns, kann eine Angststörung beim betroffenen Patienten entstehen oder Phobien unser Leben stark einschränken. Um die Angststörung zu lindern ist der erste mögliche Schritt in der Hypnosetherapie, den Grund der Angst zu erkennen und ihre Funktion zu verstehen. Diese Energie der Angst gilt es, positiv für sich zu nutzen, um so Schritt für Schritt, den Weg aus der Angstspirale herauszufinden.

Verlustangst
Die Angststörung durch Verlusterfahrungen kann zahlreiche Beschwerden nach sich ziehen. Ängste, Depressionen, Verhaltens- und Empfindungsstörungen, bis hin zu chronischen Erkrankungen oder chronischen Schmerzen sind oftmals die Folgen von unverarbeiteten Erfahrungen. Die Hypnose bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren Verlust gebührend zu betrauern und danach „eine neue Idee vom Leben nach dem …“ zu entwickeln.

Angst vor Veränderungen und/oder Entscheidungen
Herausforderungen, Konflikte, Überforderung im privaten oder auch beruflichen Bereich verlangen viel von uns Menschen ab. Ängste können in diesem Bereich schnell entstehen. Hier eine optimale Veränderung zu erreichen oder eine Entscheidung zu treffen, die für einen selbst das Beste ist, bereitet oft Patienten schlaflose Nächte. Unsicherheit und Unbehagen machen sich breit. Über den Weg der Hypnose können Sie Ihr Bewusstes und Ihr Unbewusstes wieder in Einklang bringen. So bauen Sie Ihre eigene Stärken aus. Sie sehen sich zudem in der Lage, die richtige Entscheidung für sich zu treffen, Veränderung bewusst zuzulassen und Ihren Weg selbstbestimmt einzuschlagen. Sie brauchen also keine Furcht vor Ängsten zu haben. Die Angststörung lässt sich in den Griff bekommen.

Prüfungsangst / Versagensangst
Wer kennt sie nicht, die Situationen, in denen wir auf Knopfdruck Leistung bringen müssen? Worauf richtet sich in diesen Situationen die Angst im Einzelnen? Was ist ihr Auslöser? Oft besteht ein Zusammenhang zwischen der Angst und dem „Versagen“. Ist es Leistungsdruck, den Sie von außen empfinden oder den Sie sich selbst auferlegen? Ist es die Scheu vor dem öffentlichen Sprechen? Oder sind es allgemeine Zweifel an Ihren Fähigkeiten und Kompetenzen? In der Hypnose können Sie diese Zusammenhänge erkennen. Liegen Ihre persönlichen Gründe für Ihre Prüfungs- oder Versagensangst offen vor Ihnen, haben Sie die Möglichkeit, individuelle Erfolgs- und Lernstrategien zu entwickeln. Sie brauchen keine Angst vor Ängsten zu haben.

Hypochondrische Befürchtungen
Zu den Symptomen zählen oftmals Schmerzen in der Brust, ein Ziehen im Unterleib oder ein undefinierter Kopfschmerz. Diese und andere Arten von Symptomen können bei Menschen eine ausgeprägte Angst vor Erkrankungen auslösen. Obgleich ein objektiver medizinischer Befund vorliegt, der das Gegenteil bestätigt, bleibt die Angst bestehen. Die Ursachen für hypochondrische Befürchtungen sind vielfältig. In einer hypnotischen Sitzung stelle ich meinen Klienten Fragen, die ihnen eine Sicht auf die Entstehungsgeschichte für ihre hypochondrischen Befürchtungen bietet. Die Hypnose bietet Menschen oft in einem zweiten Schritt die Chance, die Ursache zu verändern oder sogar komplett aufzulösen.