Depression und depressive Verstimmung

Die Gründe für eine Depression oder eine depressive Verstimmung sind vielfältig. Oftmals verbergen sich hinter den Beschwerden Verluste, Verlustängste oder Belastungen, welche die Betroffenen in der Seele nicht bewältigen können. Die Symptome fallen also oftmals in den Bereich der Psychosomatik.

Verlusterlebnisse
Die Erfahrung, etwas Wichtiges zu verlieren, spielt bei der Entwicklung einer depressiven Erkrankung eine große Rolle. Der Verlust von Anerkennung, der Verlust von Zuwendung im privaten Bereich oder der Verlust von Erfolg auf der beruflichen Ebene. Dazu zählt auch der Verlust des Arbeitsplatzes oder der Verlust einer Aufgabe, die dem Leben Sinn gibt. Solche Verlusterlebnisse können Menschen an ihre Grenzen führen. Nicht zu vergessen der Verlust der eigenen Leistungsfähigkeit. Ebenso kann der Verlust des sozialen Umfelds und Beziehungen einen Menschen erschüttern. Zerfällt das soziale Gerüst, das einem Menschen Halt und Sicherheit gibt, kann die Gefahr drohen, in eine Depression zu gleiten. Häufig wird aus diesen Verlusterlebnissen eine diffuse Angst, die nicht benannt werden kann und gleichzeitig eine enorme Kraft hat.

Wie erkenne ich eine Depression?
Eine Depression zeigt sich in vielen Fällen in einem Zusammenspiel von seelischen und körperlichen Symptomen. Negative, pessimistische Gedanken dominieren die Gedankenwelt der Betroffenen. Selbstvorwürfe und Schuldgefühle, die sich auch in einem Eindruck der Minderwertigkeit ausdrücken können, sind die tonangebende Gefühlslage. In vielen Fällen gepaart mit Freudlosigkeit oder Traurigkeit. Während der Behandlung meiner Klienten werden regelmäßig Symptome genannt, wie mangelnde Energie und Antriebsschwäche. Auch Kopf-, Magen- oder Rückenschmerzen können zu den Begleiterscheinungen einer depressiven Verstimmung oder Depression zählen.

Wege aus der Depression
Wie finde ich wieder den Weg aus einer Depression heraus? Diese Frage wird mir immer wieder gestellt. Um auf den Kern einer depressiven Verstimmung zu kommen, gilt es zunächst festzustellen, welches Gefühl im Mittelpunkt steht. Ist es Scham, Trauer oder eine Form von Schuld? Sind es eigene Gefühle, die möglicherweise bekannt und schon sehr alt sind? Oder sind es Gedankenmuster, die übernommen wurden? Nach der Diagnose einer Depression begebe ich mich gemeinsam mit meinen Klienten auf die Suche nach dem Ursprung der eigenen Wahrnehmung und Störungen. Ist diese Frage geklärt, steht die Stärkung des Selbstwertgefühls des Betroffenen im Mittelpunkt der Therapie. Mit Hilfe der Hypnose gelingt es, Denkmuster über Bord zu werfen. So können neue Denkmuster gebildet und entwickelt werden, die stärken, das Selbstwertgefühl unterstützen und die Depression lindern.Um diesen Prozess in Gang zu setzen, ist es jedoch notwendig, die eigene Komfortzone zu verlassen. Meine Klienten müssen bereit sein, alte Denkmuster und übernommen Glaubenssätze aufzugeben. Nur so lassen sich Strategien und Bewältigungsmechanismen aufbauen, die auch auf Dauer wirken. Das können Sie nach und nach in verschiedenen Phasen angehen.Sprechen Sie mich an. Erhalten Sie weitere Informationen.