Wechseljahre

Die Wechseljahre (auch „Menopause“) stellen für jede Frau einen Übergang von einem Lebensabschnitt in den nächsten dar. Es ist mehr als nur das Ende einer Lebensspanne. Die Wechseljahre können auch der Beginn einer spannenden und durchaus kreativen Lebensphase sein.
Zugegeben: Das Älterwerden mit dem Verlust der Jugend, den ersten grauen Haaren und dem fühlbaren Nachlassen körperlicher Fähigkeiten ist schon schwer zu verdauen. Übrigens nicht nur für Frauen. Was aber, wenn weitere körperliche Beschwerden und neue, ungewohnte Gefühlsregungen hinzu kommen?

Von Hitzewallungen und anderen Beschwerden

Viele Frauen in den Wechseljahren hadern mit sich, mit ihrem Körper, mit der Welt im Ganzen. Das muss nicht sein. Die Wechseljahre bedeuten einen natürlichen Wandlungsprozess im Leben einer Frau. Sie stellen uns auf eine Geduldsprobe. Denn dieser Prozess erstreckt sich über einen gewissen Zeitraum, den man nur mit Ruhe, Achtsamkeit und innerer Gelassenheit gut überstehen kann. In dieser Zeit steigen oftmals starke, unbewusste, verdrängte oder noch nicht verarbeitete Gefühle in uns hoch. Sie können sich durch unangenehme Hitzewallungen zeigen oder erhöhen die Anspannung, den „inneren Druck“ in Form von hohem Blutdruck, Herzklopfen oder einem erhöhten Cholesterinwert. Man dreht sich ständig gedanklich im Kreis (Schwindel) und alles beginnt zu schwanken, sowohl der Kreislauf als auch die Stimmung. Unter häufiger Reizbarkeit oder depressiven Phasen leidet das private Umfeld, unter Ruhelosigkeit der Schlaf in der Nacht und die Fitness am Tag. Wir sprechen von Wechseljahresbeschwerden.

Über das Empfinden in den Wechseljahren

Meine Klientinnen beschreiben ihre eigene Situation in dieser Zeit mit unterschiedlichen Beschwerden und Gefühlsregungen, wie streitlustig, mürrisch, verunsichert, verschlossen, schlapp, abgeschlagen, entmutigt, gehemmt und teilnahmslos. Und nicht zuletzt stellen viele Frauen während des Klimakteriums ihr bisheriges Leben in Frage. „Wie soll meine Zukunft aussehen?“ Auch diese bange Frage taucht auf und fordert Antworten für die Zukunft.

Diese sehr persönlichen Antworten zu finden, ist das Ziel der selbstorganisatorischen Hypnosetherapie. Gemeinsam mit meinen Klientinnen begeben wir uns auf den Weg, um diese Antworten zu finden. Wir gehen den Funktionen der Symptome auf den Grund, genauso wie den eigenen Gefühlen und den individuellen echten Bedürfnissen, um sie zu erkennen und zu verarbeiten. Um sie dann in einen neuen Lebensprozess souverän einzubringen. Das Ziel ist, Festgefahrenes in Bewegung zu bringen, weiterzukommen, sich selbstbewusst zu entfalten – und zwar in allen Lebensbereichen. Das Ende der Wechseljahre kann ein neuer Anfang sein.